segunda-feira, 13 de fevereiro de 2012

18 Zu Schiff













18 Zu Schiff

Die Auswahl ist endlos: Man könnte mit der „Gottes Segen“, der „Glorie Gottes“ oder mit der „Geh mit Gott“ ein Stück den Amazonas hinauf schippern. Oder sein Leben lieber der „Jerusalem“, dem „Heiligen Herz Jesu“, den „Heiligen Petrus, Karl oder Benedikt“ oder gar „Jesus auf dem Meer“ persönlich anvertrauen. Besser wohl nur mit solch einem Schiff bis ins „Heilige Land“ zu schippern, denn so heißt eines der angepriesenen Fahrziele. Auch „Frieden und Liebe“, die „Allianz“, „Vertrauen“ und der „Weiße Schwan“ stehen zur Verfügung. Man muss nur seine Hängematte unter hundert anderen in ihrem Bauch aushängen. Nur nicht die exponierten Haken wählen, nachts soll es da empfindlich kalt werden und sich auch nicht wundern, wenn die Dinger immer mal wieder gegeneinanderstoßen. Unerklärlicherweise schaukelt jede in ihrem eigenen Rhythmus. Außerdem gehört zum Bootsfahren eine gute Portion Geduld. Was ist schon eine einzige Stunde, verglichen mit den 24 hin und den 18 her, die z.B. die Reise von Manaus nach Maués dauert? Liegt doch ganz nah! versichern versierte Einheimische ... . Die Hängematte flößt noch etwas Respekt ein. Aber “Camarote”, Kabine ist viel, vielleicht fünf Mal so teuer und zehnmal so stickig. Außerdem seien die Überlebenschancen in den Kabinen sozusagen gleich Null, sollte es zu einem Schiffsunglück kommen. Wichtig ist es auch, die passenden Schnüre zum Aufhängen der Hängematte nicht zu vergessen. Es gibt sie schon auf die passende Länge zugeschnitten in jedem Laden am Hafen.



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