sábado, 4 de fevereiro de 2012

47 Höchst exotischer Früchtesegen












47 Früchtesegen höchst exotisch

Das Riesenbüschel kurzer, dicker Langbananen, fast unterarmlang und sichelförmig, werben für sich selbst. Genauso wie die Riesentrauben Pupunhas, eine Palmfrucht. Die starkfarbenen Kokosnüsschen sind kirsch- bis pflaumengroß. Man isst sie gekocht. Ihr Geschmack erinnert von ferne an Kartoffeln. Der Verkäufer empfiehlt die hier: „Die hat schon irgendein Vogel angepickt. Die cleveren Viecher suchen sich immer die Besten aus!“ Gleich danach beißt einem schwer und exotisch, fruchtig säuerlich, deliziös-penetrant der Geschmack-Geruch von Cupuaçu in die Nase. Die Verkäuferin sitzt im Schneidersitz auf einem wackligen Podest. Schneidet mit einer Schere weißes Fruchtfleisch von den Kernen. Das unvergleichliche Parfüm der Frucht übersteht alle Verarbeitunsprozesse unverändert. Jeder Schluck oder Bissen, Saft oder Süßspeise daraus zubereitet, beschenken einem mit dem Parfüm, so als ob ich auch die Nase mitäße. Genauso intensiv sauer-fruchtig schmecken „Araçás“. Sie stammen aus der Familie der Guaven, sind aber noch kaum domestiziert und so leicht verderblich, dass es sich nicht lohnt, sie auf den Markt zu verkaufen. Fantastisch auch die orangengroße, eidottergelbe und pfirsichhäutige Schwester mit dem vollmundigen Namen „Araçá da Califórnia“. Lokale Eisdielen sind eine unerschöpfliche Quelle um Früchte zu genießen. Je saisonaler und regionaler um so besser.Açaí“, „Cupuaçu“, „Taperebá“, „Uxi“, „Graviola“, „Bacuri“, „Sapotilha“, „Jaca“ und „Buriti“ muss man einfach versucht haben!



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