50 Ein amazonisches Frühstücksbuffet
„Mungunzá“, ein
köstlicher Brei aus weißem Mais, Stunden und Stunden gekocht, bis er
dicklich wird, cremig, mit oder ohne Zimt, gleich neben einem anderen aus
grünen Bananen! noch cremiger und mit kleinen Fruchtstückchen! „Tapioca“,
feine, weiße hauchfeine Pfannkuchen, ganz leicht, von zwei aufmerksamen
Kellnerinnen genau nach Wunsch gebacken und
gefüllt. Frugal nur mit Butter? Oder vielleicht die regionale Variante? „Queijo qualha“, ein Fastkäse, in
Scheiben oder in großzügige Späne gerieben, passt er ausgezeichnet zu den
feinen orangefarbenen Spiralen der Schale des „Tucumã“. Mit einem Spiegelei oder gar mit Kokosflocken
pulverisiert, vor Kurzem von Hand gerieben? Wie wär´s mit Bananen- oder
Guavenmus, ausgiebigst mit Kondensmilch bekleckert, mit flüssiger Schokolade
oder Karamell gefüllt? Das Buffet, ein
sonntäglicher „Café Regional“ füllt
Augen und Magen, das Limit ist rein körperlicher Art. Die Bäckerei ist
rappelvoll. Nicht von ungefähr gewann sie schon drei Jahre hintereinander den
Preis des besten „Café regionals“ von
Manaus!

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