sábado, 4 de fevereiro de 2012

Amazônien lädt zu Tisch


Amazônien lädt zu Tisch

Die Küche Amazoniens, besonders die von Pará, ist wohl die wildeste, ursprünglichste Brasiliens, allerdings auch für manche, was ihr Aussehen betrifft, die gewöhnungsbedürftigste. Geht es um perfekte Kombinationen von süß-sauer-parfümiert-scharf ist sie ohnegleichen. Nicht nur ihre Zutaten sind absolut lokal, original und ausgefallen.Sie wurde direkt und ohne große Anpassungen von der indigenen Bevölkerung übernommen. Bis heute kommt hier zu jedem Festessen ein „Pato ao Tucupí“, eine Ente in Tucupísauce auf den Tisch. Göttlich ist das Essen hier, zugleich rustikal und edel-fein, was man schon an den typischen Gefäßen sehen kann, die „Panela de barro“ (Schwarzer Tontopf, der die Hitze sehr lange bewahrt) und die „Cuia“ (Schale aus der Frucht des Kürbisfruchtbaums), bis heute nicht vom allgegenwärtigen Plastik vertrieben.


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