Amazônien lädt zu Tisch
Die
Küche Amazoniens, besonders die von Pará, ist wohl die wildeste,
ursprünglichste Brasiliens, allerdings auch für manche, was ihr Aussehen
betrifft, die gewöhnungsbedürftigste. Geht es um perfekte Kombinationen von
süß-sauer-parfümiert-scharf ist sie ohnegleichen. Nicht nur ihre Zutaten sind
absolut lokal, original und ausgefallen.Sie wurde direkt und ohne große
Anpassungen von der indigenen Bevölkerung übernommen. Bis heute kommt hier zu
jedem Festessen ein „Pato ao Tucupí“,
eine Ente in Tucupísauce auf den Tisch. Göttlich ist das Essen hier, zugleich
rustikal und edel-fein, was man schon an den typischen Gefäßen sehen kann, die
„Panela de barro“ (Schwarzer Tontopf,
der die Hitze sehr lange bewahrt) und die „Cuia“
(Schale aus der Frucht des Kürbisfruchtbaums), bis heute nicht vom allgegenwärtigen
Plastik vertrieben.
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